Die Insel Sri Lanka, im Indischen Ozean vor den Toren Südindiens gelegen, wird Sie mit ihrer natürlichen und kulturellen Vielfalt ins Staunen versetzen: wunderschöne Sandstrände, Berge mit Terrassenfeldern und Teeplantagen sowie Tempel und Felsenfestungen.

Die meisten Touristen reisen wegen der fabelhaften Strände nach Sri Lanka. Der weiße Sand im Kontrast mit dem türkisblauen Wasser. Die Palmen bieten den dringend benötigten Schatten.
Da die Einheimischen können nicht schwimmen können, werden Sie praktisch allein am Strand sein. Mit Ausnahme einiger weniger Personen, die vom Fischfang leben.
Die schönsten Strände findet man im Südwesten der Insel. Berühmte Ferienorte sind Unawatuna, Mirissa, Talalla und Tangalle. 
Kellner laufen an den Stränden und bringen Ihnen Getränke bis zum Liegestuhl. Die Fruchtsäfte sind ausgezeichnet: hergestellt aus frischen Früchten wie Mango, Melone, Orange, Papaya, Ananas oder Drachenfrucht. Restaurants gibt es an jeder Ecke. Wenn auch etwas teurer als im Landesinneren, trotzdem zu sehr günstigen Preisen.

 

Restaurants im Freien

Sri Lankas Traditionsgericht ist Reis und Curry. Es wird mit bis zu fünf Beilagen serviert. Gemüse, Fisch, Muscheln oder Hühnchen wird mit Papadam (frittiertes Fladenbrot), Chutney und Hot Sambol (Kokosraspeln mit Chili) angerichtet. Die Restaurants bieten meist schattige Tische mitten in der Natur und gekocht wird hinter einem Laken. Die Speisekarten sind auf Englisch.

 

Fahrt in den Safari Park

Wer mag, kann den Weg dorthin traditionell mit einem Tuk Tuk (Spielzeugauto auf drei Rädern) beschreiten. Für längere Strecken ist es auch möglich, ein Taxi, Bus oder Zug zu nutzen. Die Busse strahlen in bunten Farben, laute Musik ertönt. Um einzusteigen, müssen Sie an der Haltestelle wie ums Leben winken. Busse fahren recht schnell, im Gegenteil dazu, die Züge sehr langsam, denn die Gleise sind in keinem guten technischen Zustand. Wir empfehlen, nur in der ersten und zweiten Klasse zu fahren, wo ein Sitzplatz im Ticketpreis inbegriffen ist. Der Vorverkauf für einen bestimmten Tag beginnt immer morgens: es ist also besser, früher aufzustehen und sich unter den ersten anzustellen.
Wenn Sie von den Stränden in Richtung Norden fahren, kommen Sie zum Udawalawe National Safari Park. Noch vor Sonnenaufgang können Sie mit Geländewagen in die Wildnis fahren und dort Elefanten, Büffel, Krokodile, Affen und mit etwas Glück auch Leoparden beobachten. Gerade morgens sind die Tiere am Aktivsten.

 

Brücke in den Wolken

Fahren Sie von Udawalawe aus in die Hochgebirgsstadt Ella, die auf einer Höhe von 1.041 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Hier erleben Sie die Kontraste Sri Lankas. Sie haben nicht nur eine schöne Aussicht auf die Teeplantagen, sondern können von dort aus auch mehrere Ausflüge unternehmen. Es dauert ungefähr 40 Minuten bergauf vom Zentrum Ellas zum Little Adam’s Peak. Die Straße ist gut markiert und oben warten zwei Buddhas. Von hier aus begeben Sie sich zu Sri Lankas meistfotografiertem Ort, der Nine Arch Bridge, die auch „Brücke in den Wolken“ genannt wird: ein typisches Beispiel kolonialer Architektur. Neun Steinbögen wurden 1921 in Absprache mit britischen Ingenieuren gebaut. Sie befindet sich zwischen den Bahnhöfen Demodara und Ella. Einmal pro Stunde fährt hier der Zug mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h, sodass Sie genügend Zeit haben, schöne Fotos zu machen. Sie können dann mit der Einschienenbahn nach Ella zurückkehren. Bei Ella lohnt sich auch ein Besuch der Diyaluma Falls. Buchen Sie einen Touristenführer und gehen mit ihm zum Gipfel, wo romantische Seen zum Baden einladen. Der Blick von oben lohnt sich.

 

Felsenfestung 

Von Ella geht es weiter nach Norden in Richtung Kandy, der letzten eroberten Königsstadt. 1815 wurde sie von den Briten erobert. Für Buddhisten ist Kandy von großer Bedeutung, da der ehemalige Königspalast am Ufer des Sees das wertvollste Relikt Sri Lankas beherbergt – den Zahn Buddhas. Von Kandy aus lohnt es sich,  weiter nördlich nach Dambulla zu fahren, wo die berühmten Höhlentempel zu sehen sind, die auf der UNESCO-Liste stehen. Auf die fünf wunderschön dekorierten Höhlen macht im unteren Teil des Areals der Goldene Tempel mit dem sitzenden Buddha aus dem Jahr 2000 aufmerksam. Der größte Buddha, den Sie in der Anlage sehen können, ist 15 Meter hoch. Die Felsenfestung Sigiriya ist nur einen kurzen Spaziergang von Dambulla entfernt. Inmitten einer flachen Landschaft thront ein riesiges Felsmassiv. Es ist der vulkanische Pfropfen eines längst erloschenen Vulkans. Sigiriya bedeutet Löwenfelsen und ist als archäologische Stätte auf der UNESCO-Liste. An den Felsennamen erinnern zwei riesige Löwenpfoten, die den Eingang zum Palast bewachen. Die Stätte besteht aus den Überresten eines Palastkomplexes aus dem 5. Jahrhundert, unterteilt in Wasser, Felsen und Terrassen. Bereiten Sie Ihre Muskeln vor, denn es warten viele Treppen auf Sie. Genug Wasser und Kopfbedeckung darf nicht fehlen.
Der Eintritt ist für Touristen mit 4500 Rupien (53 EUR) sehr teuer, für Einheimische nur 50 Rupien (0,60 EUR). Das Ticket sollten Sie gut aufbewahren, da es an mehreren Stellen kontrolliert wird.

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